Wieso in Berlin niemand fliegen darf, weshalb Justin Bieber höher als erlaubt fliegt und warum alle Prominenten fliegen sollten

Alles ist vorbei!
Der Weltuntergang – vorbei! (Oder verschoben)
Die Weihnachtszeit – vorbei!
Die Hinrunde – vorbei!
Das Jahr 2012 – vorbei!
Das Warten auf einen neuen Blogeintrag – vorbei.

Über den Wolken Ayayayay
Reinhard Mey landete vor vielen Jahren mit diesem Lied einen Hit. Alles andere als ein Hit wird aller Voraussicht nach der Flughafen Berlin Brandenburg, sofern er denn jemals zu Ende gebaut werden sollte. Was sich hier jetzt so brutal lustig anhört, ist in Wirklichkeit auch so lustig. Vor allem für nicht betroffene Menschen, die Presse und prinzipiell eigentlich jeder der Schadensfroh ist. Mich lässt das Ganze als nüchternen Betrachter natürlich völlig kalt.
Als neustes Highlight im lustigen Kasperletheater von Berlin ist nun auch der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit als Chef des Aufsichtsrats zurückgetreten. Und das nicht ohne Grund. Vor der offiziellen Eröffnung des Flughafens ist Wowi nämlich vermutlich schon lange in Rente – oder nicht mehr unter den Lebenden. Da kann man nur Daumen drücken.
Und die Politik wird auch gleich mal als Übergang zum nächsten Thema zweckentfremdet.

“Gebt das Hanf frei!”
Dieses berühmt berüchtigte Zitat von Hans-Christian Ströbele sorgte damals in Deutschland für viel Aufsehen. Nun hat Herr Ströbele allerdings einen mehr oder minder erfolgreichen Fan und Anhänger gefunden. Auch wenn ich mir ernsthaft geschworen habe niemals über Justin Bieber zu schreiben um mich über den armen Bub lustig zu machen, so wurde es mir nun zu einfach gemacht. Solche Vorlagen verschießt nicht einmal der Gomez allein vor dem Tor. Obwohl…
Wie dem auch sei. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, oder der hiesigen Boulevardpresse traut, der wird mitbekommen haben, dass unser aller “Lieblings-Baby Baby Baby” beim Konsum von Cannabis erwischt wurde. Der nächste Tiefschlag für den jungen Bieber, nachdem er jüngst seinen YouTube-Rekord an den Gangnam Style abgeben musste. Vielleicht war das auch Trauerbewältigung.
Die aufgebrachten Eltern einiger Teenys in den USA regen sich zumindest über dieses Verhalten auf und das nicht zu Unrecht. Immerhin ist  Gras noch lange nicht überall legal zu erwerben und die Kinder bekommen es nur schwer in die Hände. Oder aber weil der Herr Bieber eine Vorbildfunktion für hunderttausende Menschen hat. Entscheidet selbst welche Variante euch lieber ist.

VIP – Vergleichsweise irrelevante Pappnasen
Es ist wieder soweit. Deutschland, in Form des Qualitäts- und Niveau-Fernsehsenders RTL, entledigt sich seiner D-Prominenz. Anders kann man es nicht sagen, bei den Personen, die man diesmal mit dem Viehtransporter in die australische Pampa kutschiert. Olivia Jones, Arno Funke alias Dagobert und Patrick Nuo gehören dabei noch zu den absoluten Highlights für die Ekelparade.
Aber diese grenzdebilen Tarzan-Imitate sind nicht die einzigen Prominenten, die sich gegenwärtig in den Medien von ihrer Schattenseite zeigen. Derzeit scheint es im Trend zu sein, sich über das Privatleben der “Stars” auszulassen und die Betroffenen scheinen das Alles auch irgendwie zu genießen.
Nachdem bereits vor einigen Wochen die Familie Klum ihren Rosenkrieg in den Medien ausgefochten hat, zog nun auch Familie van der Vaart gleich. Da es so lustig ist hat sich Familie Boulahrouz direkt angeschlossen. Nun hat es auch noch die Familie Wulff getroffen. Ihr wisst schon, dieser Mann der mal unser Bundespräsident war. Ganz munteres Kerlchen, hat sich nur mit der falschen Zeitung angelegt.
Eigentlich sollte man all diesen Menschen aber dafür danken, dass sie unser tristes Leben täglich aufs neue mit ihren Schicksalsschlägen erhellen.

Witze über den Flughafen BER – vorbei! (Scherz! Noch lange nicht!)
Justin Biebers Unschuld – vorbei!
Tausende Promi-Ehen – vorbei!
Dieser Blogeintrag – vorbei!

Wieso Kate keinen Urlaub in Australien plant, weshalb es im Fußball nur noch Pfeifen gibt und warum der 12.12.2012 ein Datum ist

Herrjeh was für ein Wetter.
Da schafft man es ja fast nicht seine Finger an den Laptop zu schieben, wenn man nicht vorher den Neuschnee von den Tasten fegt. Der Winter ist doch immer wieder für Überraschungen gut. Zumindest kann nun niemand mehr vom Sommerloch faseln.

Pfeif auf das Sommerloch! Kate bekommt ein Kind
Hurra! Käthe ist schwanger. Endlich gibt es Zuwachs im royalen Abenteuerpark von Großbritannien. Das Ganze ist für die Medienlandschaft nicht mehr an Spannung zu übertreffen – sollte man meinen! Doch alles wird von einer Tragödie, einem mutmaßlichen Freitod einer Krankenschwester, überschattet. Diese war in der Klinik, in der Kate behandelt wurde, auf den Scherzanruf eines australischen Radiosenders hereingefallen und hatte die Anrufer auf die Station der Herzogin durchgestellt. Deshalb hat sie sich angeblich aus Scham ihr Leben genommen. So zumindest die offizielle Variante. Was wirklich passiert ist, wird aber von Scotland Yard noch untersucht. Möglicherweise handelt es sich bei dem Anruf ja auch um eine späte Rache der Australier für ihre Vorfahren.
In England jedenfalls freut man sich, abgesehen von der traurigen Nachricht, wie verrückt auf das Baby. Britisch eben. Eine Nation gebärt ein Kind. Da werden schon die ersten Fanartikel vom Ungeborenen verkauft, es gibt Phantomzeichner die bereits das mögliche Aussehen definieren und Prinz Harry dreht vermutlich schon an der Welle. Den ruft nämlich keiner mehr an. Nicht einmal ein Radiosender aus Australien.

Pfeif auf das Kind! Im Fußball geht’s rund
Es gibt momentan beileibe uninteressantere Themen als den Fußball. Gleich mehrere Ereignisse erregen die Gemüter der Fans, der richtigen Fans und der wirklich richtigen Fans, die sogar schon mit Feuer spielen dürfen. Aber der Reihe nach.
Zum einen kommt es heute vor dem Europäischen Gerichtshof zur erneuten Verhandlung über die TV-Rechte der WM- und EM-Spiele. Dabei geht es um die Klage der Fußballverbände UEFA und FIFA, die für Spitzenspiele, also etwa Slowakei gegen Ghana, mehr Geld haben wollen. Es geht sogar soweit, dass die alten Geldsäcke… pardon, Funktionäre natürlich, die Spiele nur im Pay-TV zeigen lassen wollen. So wie es etwa in der Bundesliga schon üblich ist. Bisher hatte die EU-Kommission diese Vorgehensweise untersagt, immerhin habe es eine erhebliche Bedeutung für die Gesellschaft.
Zum anderen kommt es heute zur Diskussion über die Sicherheit in der Bundesliga. Und in einem ist sich die Bundesliga einig. Nämlich, dass sie sich nicht einig ist. Die einen wollen das vorgeschlagene Sicherheitskonzept durchwinken, die anderen nicht. Manche wissen vermutlich nicht einmal was in dem Konzept so steht. Die Fans schweigen zumindest seit einigen Wochen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn an jedem Spieltag wird seit kurzem für zwölf Minuten und zwölf Sekunden geschwiegen. Also 12:12. Für eine Entscheidung am 12.12. im Jahre 2012. Kreativität an allen Fronten.

Pfeif auf den Fußball! Heute wird es historisch
Nanu? Historische Ereignisse im Dezember? Ja, denn die prophezeite Kreativität der Fußballfans schlägt sich in einem so nicht mehr stattfindenden Datum nieder. Der 12.12.12 (um 12:12:12 Uhr) ist das letzte zahlenmäßig so stattfindende Datum. Höchstwahrscheinlich gibt es dafür sogar einen Fachterminus. Aber wen interessiert das schon.
Um nur ein paar lustige Fakten zu nennen:
– Heute werden  wieder die Hochzeitszahlen in die Höhe schießen.
– Die Scheidungszahlen in ein paar Monaten tendenziell auch.
– Wenn man Tag und Monat zusammenzählt hat man was? Richtig! Den 24ten. Heiligabend!
– Wenn man die beiden Zahlen des Tages vertauscht, hat man den 21. Dezember. Weltuntergang! Aber zumindest brauchen wir uns dann keine Gedanken über Heiligabend oder irgendwelche Scheidungen machen.
– Wenn man alles zusammen addiert kommt man auf die Zahl 11. (1+2+1+2+… usw.) Der Tag 11 kommt vor den Tag 12! Verrückt!
Es gibt auch noch mehr absurde Spielereien mit den Zahlen, aber das sollte erst einmal genügen. Um all der Freude einen Strich durch die Rechnung zu machen kommt aber noch eine traurige Anekdote am Ende. Es ist das letzte Mal, dass wir so ein Datum erleben. Aktiv. Also lebend. Denn das nächste Mal kann man dieses Ereignis am 01.01.2101 um 01:01:01 Uhr feiern. Dieses Jahr wird aber in Anbetracht der medizinischen Forschung, der erhöhten Lebenserwartung und im Bezug auf den anhaltenden Fitnesstrend, niemand von uns jemals erreichen. Mit viel Glück vielleicht die allerjüngsten Leser dieses Eintrages.

Eigentlich kann uns das Datum sowieso egal sein, in neun Tagen ist immerhin alles vorbei. Einen Abschiedspost werde ich deswegen trotzdem nicht verfassen. Noch nicht. Nun lasse ich aber einfach die erschütternde Erkenntnis der Sterblichkeit wirken.

(vorEilig ist neuerdings auch bei facebook zu finden!)

Wieso der WWF keinen Baum zum kuscheln findet, weshalb die SMS bald alleine Geburtstag feiert und warum Gauck niemals Papst wird

Achja, die besinnliche Zeit des Jahres hat begonnen. Wie schön.
Grausige Gradzahlen, grünliches Gestrüpp, gutmütige Geschichten, genüsslicher Glühwein und gelber Schnee. Und wieso backen alle in dieser Jahreszeit Kekse, nur die Schlümpfe nicht? Die haben Garga Mehl!
Mit einem begeisterten und mich selbst feiernden Tusch beginnen wir die solistische Paartherapie der Woche.

Wo gelesen wird, da fallen auch Bäume
Alles andere als vorweihnachtliche Stimmung kommt wohl beim WWF auf und nicht einmal für die Rute reicht es dieses Jahr. Gemeint ist freilich die Umweltorganisation, nicht die World Wrestling Federation. Die heißt mittlerweile ja auch WWE. Sollte man wissen. Aber zurück zum Thema.
Die WWF hat in ihren Untersuchungen festgestellt das deutsche Kinderbuchverlage ihre Bücher immer häufiger aus Tropenholz herstellen lassen. Grund dafür ist die Billigproduktion in Asien.
Als besonderes Schmankerl – quasi wie eine Junior Tüte mit zwei Spielzeugen – wurde aus diesen seltenen, nicht ersetzbaren und unglaublich kostbaren Tropenholz auch Bücher wie »Tiere im Wald« oder »Wunderwelt des Wissens: Regenwald« gedruckt. Damit hat man zumindest den richtigen Weg eingeschlagen.
In den nächsten Jahren sollen auch noch Bücher mit den Titeln »Wie veralber ich meine Leser stilvoll« und »I don’t give a shit about Holz – Eine Liebesgeschichte zur Klimaerwärmung« erscheinen.
Solange wir aber noch unsere Weihnachtstannen bekommen wird es hierzulande wohl kaum jemanden wirklich interessieren.

Wo gesimst wird, da fallen auch Buchstaben
Es ist verwunderlich. Da gibt es die SMS auf den Tag genau seit 20 Jahren und das Wort “gesimst” hat es immer noch nicht in die Rechtschreibprüfung von Word geschafft. Im Duden schon. Abgeleitet von “simsen”. Bildungsauftrag 1 von 2 erfüllt.
Um dem ganzen Gerecht zu werden auch nochmal an dieser Stelle ein HB2U (Happy Birthday to You) liebe SMS.
Wer genau den Short Message Service erfunden hat ist unklar. Im Rennen sind seit vielen Jahren mehrere Personen. Die Firma Nokia schwört Stein und Bein, dass es der Finne Matti Makkonen war. Da wir Deutschen uns ja gerne eine Sonderrolle in der Geschichte sichern, sind wir natürlich die Erfinder des SMS. Ein Angestellter der Deutschen Post, namentlich Friedhelm Hillebrand, soll das eigentliche Genie sein. Da ich weder Nokia, noch der Post so richtig traue, und mir der geschichtliche Hintergrund der SMS im besonderen, total egal ist, soll sie halt erfunden haben wer will. Fest steht jedoch, das am 03.12.1992 ein Vodafone-Techniker die Worte “Merry Christmas” auf das Handy seines Kollegen schickte, damit den Short Message Service offiziell begründete. Bildungsauftrag 2 von 2 erfüllt.
Ob wir den nächsten runden Geburtstag feiern dürfen bleibt abzuwarten. Dank des Internets und Programmen wie whatsapp ist die Zukunft des Nachrichtenservices ungewiss. Aber an seinem Geburtstag soll man feiern und nicht monieren.

Wo der Papst besucht wird, da fallen auch Beziehungen
So oder so ähnlich muss wohl die SMS geklungen haben, die Papst Benedikt an Bundespräsident Gauck schickte. Zumindest wenn beide SMS schreiben würden. Oder wüssten wie man ein Handy bedient…
Wie bereits vor einigen Jahren, beim ehemaligen französischen Staatschef Sarkozy und seiner Ehefrau Carla Bruni, darf auch die Lebensgefährtin unseres Bundespräsidenten nicht mit in den Vatikan reisen. Rechtlich natürlich schon, aber wir sprechen immerhin vom Vatikan. Wo das Problem liegt? Nun, das Paar ist weder verheiratet noch kirchlich getraut.
Das findet der Vatikan aber wiederum nicht ganz so knorke.
So überhaupt nicht.
Im Gegenteil. Die Beziehung unseres ersten Mannes im Staat überschattet den Besuch und wird mit Argwohn gesehen. Logische Konsequenz (Ja, ich weiß, Kirche und Logik steht in der Beziehung etwa so wie Feuer zum Eis) ist, dass unsere First Lady Daniela Schadt zuhause bleiben muss. Ob sie das Ganze nun eher amüsant findet oder sie hart trifft ist nicht bekannt. So bleibt ihr aber der Partyspaß mit alten Männern in Kleidern erspart und ein möglicher Rauswurf durch die Schweizer Garde.

Soll nochmal jemand behaupten Weihnachten sei das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Eher kann man sich Kinderbücher per SMS bestellen.

Wieso Vettel den Spaniern auf die Nerven geht, weshalb Christo auch mal etwas auspacken möchte und warum Lindsay Lohan ist wie sie ist

Ende November. Das Haar sitzt. Unter einer Mütze. Ist ja auch kalt.
Bald ist das Jahr vorbei, aber die melancholische Melancholie über diesen nicht änderbaren Zustand lasse ich zu einem späteren Zeitpunkt aufkommen. Eigentlich geht es jetzt doch erst richtig los!

Viva la Vettrick! ArribaArriba! Ándale! Ándale!
Rot, Rot, Rot, Rot, Rot, Grün. Start, Crash, Reifen rauf, Reifen runter, Weltmeister! Das war einmal Formel 1 Finale 2012 in Kurzfassung. Vermutlich kann man das Ganze noch um ein paar Nuancen verfeinern, kann man aber auch nachlassen.
Der alte und neue Weltmeister Sebastian Vettel hat es in einem scheinbar packenden Rennen in Brasilien geschafft bereits zum dritten Mal hintereinander Weltmeister zu werden. Da hat selbst Alonsos Husarenritt nichts mehr gebracht. Weder der kleine Trick mit Motorenwechsel von Massa, noch der angeheuerte Senna konnte mit seinem Unfall Schützenhilfe geben. Darf man sowas überhaupt aussprechen? Ein Schelm wer Böses denkt.
Am Ende geht der Pott (oder die Schale, oder was auch immer man sagen möchte) nach Deutschland – und Spanien darf weinen. Zumindest im Motorsport kann Spanien uns mal die Reifen polieren. Aber die Trophäe gibt es – der Form halber – auch für Vettel erst im Dezember auf der Fia-Gala in Istanbul. Viva la Vettel!

Schaffe, schaffe, verrückte Sachen baue
Eine ganz andere Art von Meister ist Christo.
Christo ist der Typ, der einfach alles irgendwie einpackt und für den Weihnachten vermutlich mehr ist als nur das Fest der Liebe. Im Jahre 1995 hat er sogar einmal den deutschen Reichstag eingetütet.
Eben dieser Christo plant nun in der Wüste nahe Abu Dhabi ein Mega-Projekt. Für etwa 262 Millionen Euro (262.000.000,00€) soll die sogenannte “Mastaba” entstehen. Dabei will der Künstler mit zirka 400.000 Ölfässern die größte Skulptur aller Zeiten errichten. Das Werk soll dabei über 150 Meter hoch werden und stellt damit sogar die Pyramiden von Gizeh in den Schatten.
Klingt nach viel Arbeit für den 77-jährigen Bulgaren, doch dieser sagt lediglich: “Wir machen nur Arbeiten aus Freude und Schönheit.”
Für so ein Projekt braucht man vermutlich aber mehr als nur Freude und Schönheit. Die enorme Anzahl an Ölfässern wäre ein Anfang.

Und du bist… wer?
Genug der vielen Zahlen! Das denkt sich vermutlich auch Lindsay Lohan. Ihr wisst schon! Dieser ehemalige “Teenystar” aus Amerika. Singt, dreht Filme, tut so als würde sie Modeln, prellt das Finanzamt und hat einen Zweitwohnsitz in der Entzugsklinik?
Ja! Genau die!
Gerade als man – und damit meine ich Frau Lohan exklusiv – dachte, das es bergauf geht, geht es irgendwie doch weiter bergab. Ihr neuster Film floppt, Kritiker zerreißen sich das Maul (sogar über den Film) und die Privatinsolvenz klopft neben dem Finanzamt an die Tür.
Aber Lindsay Lohan steht nicht komplett alleine da. Unter den kaputten Leuten gibt es immer Schützenhilfe und so ist der Anführer der Skandalnudeln, Charlie Sheen persönlich, eingesprungen und stand ihr mit Rat und Tat und einem großen Scheck zur Seite. Da soll noch jemand behaupten in Hollywood gäbe es keine Nächstenliebe und Herzenswärme!
Hoffen wir mal, dass er ihr auch noch eine Mütze strickt. Immerhin haben wir Ende November. Da braucht man eine Mütze. Ist ja auch kalt.

Wieso McAfee ein Fehler im System ist, weshalb in Twilight nicht alles Gold ist was glänzt und warum die Welt bei Israel nicht wegschauen darf

Stagnation ick hör dir trapsen.
So oder so ähnlich kann man meine aktive Inaktivität vielleicht am Besten bezeichnen.
Ob ich stolz darauf bin? Keinesfalls!
Ob ich es weiterempfehlen würde? Der direkten Konkurrenz ja!
Ob ich es wieder tun würde? Mitnichten!
Gibt es überhaupt Konkurrenz auf gleichem Niveau? Wo denkst du hin…

Wenn man es genau betrachtet habe ich auch kaum Neuigkeiten ausgelassen oder nicht darüber berichtet. Anbei eine kleine Auflistung bevor ich mich den wirklich wichtigen Themen widme!
Also:
Glückwunsch an Herrn Allofs zum Wechsel.
Glückwunsch an Herrn Obama zum Bleiben.
Glückwunsch an Disney zum Kauf und zum Ausschlachten.
Glückwunsch an Star Wars und George Lucas zum kaufen und ausschlachten lassen.
Glückwunsch an Lothar Matthäus. Holla Holla! Wieder Single?
Glückwunsch an Psy und Justin Bieber für die EMAs.
Vor allem Glückwunsch an Justin Bieber, dass er mit Psy in einem Satz genannt wird von mir.

Warum McAfee mehr als nur Viren platt macht
Es war einmal ein Anti-Viren-Programm namens McAfee. Es war auf vielen Computern bereits vorinstalliert und kam auch gerne mit allerlei Software still und heimlich daher. Doch sein Gründer, der Herr John McAfee war weniger still und heimlich. Er war eher laut mit viel Peng Peng und Knall Knall. Doch Obacht!
Fakt ist, dass der Nachbar des IT-Millionärs erschossen aufgefunden wurde. Der unter dringenden Tatverdacht stehende McAfee ist jedoch auf der Flucht. Scheinbar gab es keinen besseren Weg seine Unschuld aufzuzeigen. Der eigentliche Hammer ist aber, dass nicht einmal seine Flucht still und heimlich von statten geht. Wie auch?
In einem Blog schreibt McAfee munter über seine Animositäten und Methoden die Polizei zu veralbern. Ganz nebenbei ruft er die Netzgemeinde dazu auf den richtigen Mörder zu finden. Als Kopfgeld sind läppische 25.000 Dollar (~19.500 Euro) ausgerufen. Nicht sonderlich viel für einen Millionär der unter Mordverdacht steht.
Hoffen wir mal, dass der Herr der Viren sich damit nicht selbst auf die Abschussliste setzt.

Sie beißen andere Menschen, sie quälen Wölfe und sie glitzern
Im Gegensatz zu McAfee gibt es eine Filmreihe die schon lange auf eine Abschussliste gehört.
Alle Frauen und zart Besaiteten sollten diesen Artikel vielleicht nur überfliegen.
In kürze startet der letzte Teil der Vampir-Kuschel-Saga von »Twilight«. Der Teil 4.2. Für einen cooleren Titel wie »Twilight Reloaded« war leider keine Zeit mehr. Dass die Qualität angesichts von Inhalt und schauspielerischer Leistung wohl an allem vorbeihinkt was es in den letzten Monaten auf der Leinwand gab, muss wohl kaum erwähnt werden. Das hält aber auch diesmal wieder keine von den tausenden Frauen ab vor den Kinos zu campieren, nur um die Schauspieler für eine Millisekunde mit verschmitzten Lächeln an sich vorbeijoggen zu sehen.
An dieser Stelle erspare ich mir einfach jeden “Bis(s) …”-Witz, denn die haben einen längeren Bart als jeder Rabbiner.

Die Welt schaut weg
Auch wenn die Überleitung extrem mies war mit dem Rabbiner, aber zum Schluss gibt es ein paar mahnende Worte. In abgewandelter Form könnte man auch sagen: “Stell dir vor es ist Krieg und keiner sieht hin.”
Wieso darf in Israel ungehindert ein Krieg entfachen und die restliche Welt spricht nur gut gemeinte Mahnungen aus? Mahnungen retten in den seltensten Fällen Leben!
In Anbetracht der Vergangenheit sollte es Volksgruppen auf dieser Welt geben, die es besser wissen. Gewalt wird seit jeher mit Gewalt vergolten. Vendetta.
Wenn nicht bald etwas in diesem Land geschieht, dann wird es kein gutes Ende nehmen. Auf beiden Seiten werden bereits die Messer gewetzt. Auch die Hacker von Anonymus haben sich bereits in diesen anfänglichen Krieg eingeschaltet und kämpfen im israelischen Internet für Freiheit. Und wir Deutschen dürfen ebenfalls nicht die Augen verschließen und die da mal machen lassen. Nur weil wir in unseren Köpfen noch immer eine unüberwindbare Blockade der Erbschuld mit uns herumtragen, können und dürfen wir keine gute Miene zum bösen Spiel machen und vor allem nicht schon wieder mit Schweigen glänzen!
Danke!

Das war diesmal eine andere Art von Beitrag. Ich gelobe Besserung im Bezug auf die Aktualität.

Glückwunsch übrigens noch an James Bond und seinem persönlichen Skyfall.
Glückwunsch auch an Vitali und Vladimir, wer auch immer geboxt hat.
Glückwunsch an Frankreich. Hollande stellt sich ja als echte Bereicherung heraus.
Glückwunsch an Weihnachten, dafür dass du bald überraschend wieder bist.
Glückwunsch an Ibrahimovic. Weltklasse Tor.
Und Glückwunsch an alle die ich vergessen habe!

Wieso Apple nicht schmeckt, warum Superman dem Obama und dem Romney nicht helfen kann und wieso Knut nur noch als Hashtag taugt

Heute sind wir alle mal kollektiv auf Krawall gebürstet! Warum genau ist nicht klar! Aber ist ja auch total egal! Wenn selbst Superman keinen Bock mehr hat! Ausrufezeichen!

Ich will keine Äpfel mehr! Ich will Birnen – verdammt nochmal!
Endlich war es wieder so weit. Die Schäfer von Apple, unter der Leitung vom Oberschaf Tim Cook, sammelten ihre Schäfchen in Form der Presse ein und präsentierten wieder einmal nicht wirklich viel neues. Ja, richtig gelesen.
Nach dem frühen Tod von Steve Jobs kocht der Tim Cook sein eigenes Süppchen und macht seinen Job dann doch nicht so wirklich gut. Es ist einfach der Wurm drin.
Denn der Trend beim erfolgreichen Obst geht nicht etwa in Richtung Innovation. Nein. Der Trend geht eher in kleiner, größer, leichter, schwerer. Das eigentliche Problem an der Ideenarmut ist aber nicht der Kern an sich, sondern die Schafe die vor den Verkaufsstellen campieren und sich nach dem Kauf freuen als hätte Deutschland im Fußball endlich mal wieder einen Pokal gewonnen. Aber als kritischer Schreiberling darf ich mich nicht beschweren, einfacher bekommt man keine Vorlagen für Hohn und Spott.

Irgendwann reicht es einfach! Wir leben im 21. Jahrhundert – verdammt nochmal!
Denkt sich auch Clark Kent und hat die Faxen dicke. Er ist der stärkste Mann der Welt (zumindest in seinen Comics) und ist von nichts uns niemandem aufzuhalten (außer vielleicht von Kryptonit).
Doch auch für Mister Unglaublich läuft es im Job wie für jeden anderen einfachen Arbeitnehmer, frei nach dem Motto: Das Leben ist wie eine Hühnerleiter! Von oben bis unten… bescheiden!
Und deshalb ist es nun das Ende für Superman. Er wirft nach rund 70 Jahren journalistischer Arbeit bei seiner Zeitung “Daily Planet” in Metropolis hin. Und warum? Weil er es kann! Doch wer nun glaubt das ein Superheld beim Amt vorstellig wird und von der Stütze lebt, der hat weit gefehlt. Nein. Er wird – aller Voraussicht nach – ein Blogger!
Und wer weiß? Vielleicht wird er irgendwann einen Blog eröffnen der “vorEilig” heißt?

Voreilig wäre es auch den US-Wahlkampf schon abzuhaken. Die Schlammschlacht beginnt doch erst – verdammt nochmal!
Die USA sind bekannt für ihre Superlativen. Mega Burger, Riesen Kriege und Super Bowl. Auch die Wahlkämpfe um das Weiße Haus fallen dementsprechend bombastisch aus. Nicht nur die TV-Duelle haben gigantische Einschaltquoten, nein auch die mehr oder minder Prominenten können endlich wieder in die Medien preschen und wollen gleich die extremsten Details ausplaudern. Etwa das Barack und Michelle Obama angeblich Eheprobleme haben (und damit einzigartig auf der Welt sind) oder das Mitt Romney manchmal lügt… als Politiker!
Trotz dieser unfassbar fantastischen Nachrichten im großartigen Amerika ist der Wahlkampf weiterhin offen. Am Ende stellten sich diverser hochexplosive Drohungen jedoch als Falsch Lüge heraus. Donald Trump und Lance Armstrong können Lieder darüber singen.
Und da mir langsam die Worte zum highlighten ausgehen beende ich die Politik nun elegant und widme mich dem letzten Thema.

Knut – verdammt nochmal!
Es hat was von Namedropping, doch bei dem Namen “Knut” denken wir woran? Ich glaube nicht an einen Kutterfahrer vor den steilen Klippen von Norwegen. Mitnichten.
Nein, wir denken vielmehr an den ehemals Knuddel-, Wuschel-, Streichel-Eisbären aus dem Berliner Zoo. Wenn wir ganz fingiert sind auf diesen Export-Teddy, dann verbinden wir vielleicht noch den tragischen Tod von seinem Pfleger Dörflein, oder auch von Knut selbst, damit.
Man sollte nun annehmen das die eierlegende Wollmilchsau Knut genug ausgeschlachtet wurde, was das Geld von Touristen und Besuchern angeht. Aber nicht in Berlin.
Im Zoo wurde vor der versammelten Presse eine große Knut-Statue präsentiert, ein letztes, so unglaublich bewegendes Denkmal. Natürlich verbunden mit weinenden Fans und allem drum und dran. Vergessen sollte man aber auch nicht das es die Knut-Kuscheltiere noch im Shop zu erwerben sind. Irgendwie muss man ja noch Geld herausschlagen können.
Vielleicht habe ich die Meinung exklusiv, aber ich empfinde dieses Denkmal nicht als Würdigung sondern als schlechte Posse.

Nun habe ich leider keine Zeit mehr. Die Menschen auf dieser Welt brauchen mich! Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist…

Wieso Sido um sich schlägt, weshalb Kuhn das grüne Trikot besser gefällt als Armstrong und warum Freeman irgendwie dann doch noch da ist

Die Medienlandschaft kämpft scheinbar immer noch mit einem herbstlichen Sommerloch, obwohl es so viele tolle Themen gibt wie etwa den Kampf der Präsidentschaftsanwärter in den USA. Aber die Medien leiden offensichtlich unter ‘Romnesie’. Kleiner Seitenhieb zum Nachschlagen.
Um nicht komplett mit Desinteresse zu glänzen widmen wir uns heute ebenfalls den beiläufigen, ja fast uninteressanten Themen.
Man könnte auch sagen dass alles heute unter dem Motto der Höhenflüge und Abstürze steht.

Bumm-Bumm Sido, oder: Die kleine Rache für den kleinen Mann
Der Schlag hat gesessen. Zumindest wenn er ihn geschlagen hat. Oder wenn er ihn getroffen hat. Hat er das?
Derzeit geht es heiß her für den ehemaligen Maskenmann und unser aller Lieblings-Rapper Sido (“Mein Block”). In Österreich soll er nach einer Aufzeichnung den Ösi-Reporter Dominic Hampel – pardon, nicht Hampel sondern Heinzl – geschlagen haben. Grund dafür waren angeblich vorherige Streitigkeiten und Neckereien zwischen den beiden Krawallbrüdern. Nachdem Sido den Dominic samt Nachnamen verunglimpft hatte (“Hampel” s.o.) kam es zum Eklat. Sido langte zu, gab ihm die oft kopierte und nie erreichte Ghettofaust, flog anschließend aus der Sendung und verlor seinen Posten als Juror.
Traurig. So sehr, dass Sido sich mittlerweile auf seiner offiziellen Facebook-Präsenz entschuldigt hat. Den Job ist er trotzdem los. So sind sie, die Österreicher. Der Hampel darf übrigens weiter als Reporter im Fernsehen rumblödeln.

Es grünt so grün im Schwabenland
Ein ganz anderer Hampel zieht im Stuttgarter Rathaus ein. Nach einer Stichwahl hat es sich nun ergeben, dass fortan OB (Oberbürgermeister, der Form halber) Fritz Kuhn in der Landeshauptstadt die Fäden ziehen kann / darf / muss. Und das Parteimitglied von Bündnis 90/Die Grünen ist damit in guter Gesellschaft, denn auch der Ministerpräsident von Baden-Würrtemberg gehört zu den Grünen.
Was das nun für Stuttgart heißt?
Vermutlich werden noch einige Züge aus den Gleisen springen und das ewige Reizthema Stuttgart 21 wird das anhaltende Sommerloch füllen. Auch wenn man viel über die Schwaben sagen kann, aber es wird nie langweilig. Selbst mit so einem faden Thema wie einem Bahnhof kann man sich hier mehrere Jahre beschäftigen.
Auf dem Ländle ist man eben sparsam, selbst wenn es um interessante Themen geht.

Und Lance sprach: “A life spent defensively, worried, is a life wasted.”…
… und nahm anschließend Aufputschmittel bis die Schwarte krachte, bis der Papst im Kettenhemd boxte und Ostern, Weihnachten und sein eigener Geburtstag auf einen Tag fielen. Wir erinnern uns alle an Lance Armstrong, den großen Radfahrer. Wie toll er doch war. Und nun? Alles nur Lug und Betrug. Nach 13 Jahren ist es vorbei mit dem einstigen Radprofi.
Lance Armstrong wurden von der UCI (Union Cycliste Internationale) offiziell alle gewonnenen 7 Titel aberkannt, wegen schwerer Dopingvergehen. Selbst von unseren Vorzeigesportlern bleibt am Ende oft nicht mehr übrig als ein Häufchen Elend und eine dicke Akte voller schmutziger Geschichten. Nicht umsonst hat vor allem der Radsport sehr darunter gelitten.
Doch der Name Armstrong wird weiter bestehen. Auf ewig. Für Tour-Siege – unter Einnahme von illegalen Mitteln. Für asoziales Verhalten gegenüber Kollegen. Für alles Miese das es im Sport gibt. Für einen gefallenen Helden. Ja, ein wenig Kritik muss mal sein! Danke Lance Armstrong.

Totgeglaubte leben länger!
Ein weiterer gefallener Held ist wieder auferstanden. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass er nie tot war. Obwohl er es schon war, aber auch nur in den bösen, bösen Medien. Die Rede ist von Morgan Freeman, der von seinem eigenen Tod auch erst im Internet erfahren durfte. Dort hatte man nämlich kurzer Hand das Leben des Hollywood-Superstars für beendet erklärt. Diese Ente ging derart schnell um die Welt, das sich rund 700.000 Menschen von ihm verabschiedeten. Nicht einmal der Sprecher von Morgan Freeman konnte diesen Irrtum aufklären und stoppen.
Grausame Welt, wo sind wir nur gelandet, dass wir schon von unserem eigenen Ende im Internet erfahren können / dürfen / müssen!
Doch um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen:
Morgan Freeman lebt (noch)!

Mit diesen irgendwie fröhlichen Gedanken über noch lebende Menschen beenden wir die heutige Therapiesitzung! Wachmacher für Journalisten, die sich nach der Flaute noch nicht aus ihren kuscheligen Verstecken trauen, gibt es übrigens am Ausgang.

Das Ganze kommt jetzt ein wenig voreilig

Und genau das soll es auch!

Mit dem heutigen Tag startet der etwas andere Blog, der sich mit (nicht immer) aktuellen Themen auseinandersetzt. Allerdings wird dabei weder auf gute Etikette noch auf den ernsten Kern an sich Rücksicht genommen.
Wer mit vornehmlich kritischen und zotenhaften Kommentaren eher weniger zu tun haben will, dem sei ausdrücklich gesagt:
Trotzdem lesen!